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FrauLiese goes Kurzarm

Hier rumst heute einer der wohl größten Fans von FrauLiese von fritzi/schnittreif.

Al sich letzte Woche in einem Blogbeitrag eine Kurzarm-Liese gesehen habe, war ganz klar: Eine solche muss ich auch haben! Dazu habe ich einfach die Länge eines mir passenden Kurzarmshirts ausgemessen und den FrauLiese-Ärmel entsprechend gekürzt.


Einen schönen Baumwolljersey mit breiten, wie aufgepinselten türkisen Streifen hatte ich griffbereit. Streifen hab ich noch nie vernäht, in ihrer klassischen Variante sind sie mir ein wenig zu geometrisch-klar. Diese hier sind wie von Kinderhand hingepinselt und dadurch weniger streng, das hat mir gleich gefallen.


Im allerletzten Moment erst kam mir beim Auflegen des Schnittmusters die Erkenntnis, dass man ja bei Streifen darauf achten muss, dass sie hinterher schön zusammenpassen.

Oh je! Und das, wo doch das Oberteil von FrauLiese aus drei Teilen besteht! Das brachte mich ganz schön zum Schwitzen, aber ich denke, letztendlich habe ich das gut hingebracht.


Da ich seit meiner ersten FrauLiese über 7 Kilo abgenommen habe, habe ich diesmal in L statt in XL wie im Herbst bei dieser FrauLiese zugeschnitten. Und ich finde, das passt auch schon sehr gut, auch wenn ich dank meiner breiten Hüften der Bequemlichkeit halber nach unten hin auf XL hätte erweitern können.


Ich mag meine Kurzarm-Liese so irre gerne, dass ich nun am liebsten in die Serienproduktion einsteigen würde ;-) Zusammen mit einer weißen (Kauf-)Hose finde ich das Shirt mit seinen leuchtenden Farben herrlich sommerlich.


Übrigens ist auch die Kette, die ich trage, wieder einmal selbst gemacht.

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Neue Wege: Chloé von Pattydoo

Ich bin nicht besonders mutig, du?

Etwas ganz Neues ausprobieren kostet mich daher immer einiges an Überwindung - auch an der Nähmaschine.

Und dann gibt es so Schnitte, von denen ich mir sicher einbilde: "Sehr hübsch! Aber auf keinen Fall was für dich!"

Chloe von Pattydoo war so ein Schnitt! Tulpenrock und Kellerfalten..... oh je!

Wie gut, dass Carina aus der Pattydoo-Gruppe beim großen sozialen Nähwerk immer viel unvoreingenommener an neue Schnitte herangeht.
Vor allem, weil sie ähnliche Proportionen hat wie ich und in der Regel die selbe Größenverteilung näht.

Als sich dann in einer anderen Nähgruppe für große Größen auf derselben Plattform andere kurvige Mädels ebenso selbstbewusst in ihrer neuen Chloe
präsentierten, hab ich's schließlich doch probiert.

Ich liebe zwar meine Ella-Kleider von Pattydoo, aber mir war schon lange mal nach einer ganz anderen Silhouette.

Und hier ist mein erstes Ergebnis:


Das Oberteil habe ich in Größe 44 genäht. Den kurzen Ärmel werde …

Herbstliche "Ella" aus French Terry

Schnittmuster: Ella von Pattydoo
Größe: 44
Änderungen: Rockteil um 8 cm verlängert (Körperhöhe 168 cm), Ärmel auf 3/4 gekürzt
verlinkt zu: Rums

Ganz super im Herbst tragen lässt sich auch meine Ella aus French Terry (Sommersweat) mit Dreiviertelärmeln.
Sie fällt auch mit dem dickeren Material noch schön. Wenn es kälter wird, kombiniere ich sie mit Stiefeln und einem kurzen Jäckchen. So muss ich auch in der kälteren Jahreszeit nicht auf Kleider verzichten.

Bis bald
Eure Quintilia

PS: 
Du steckst gerade in einer Beziehung, die dir alles andere als gut tut und schaffst es nicht, dich zu trennen? Oder du kennst jemandem, dem es genauso geht? Hier mein Lesetipp für Betroffene:

Warum wir uns eher in die Falschen statt die richtigen verlieben


Chloe - mit oder ohne Taschen???

Bei meiner ersten Chloe von Pattydoo wählte ich für den Rockteil eine "großzügige" Größe 46, was vor allem an der "oberen" Hüfte viel zu viel war.
Die Taschen für meinen persönlichen Geschmack zu viel ab und "bollerten". Hier *klick* könnt ihr nochmal nachlesen.

Weil das in meiner Nähgruppe beim großen sozialen Netzwerk viele genauso sahen, habe ich nun mal eine Version ganz ohne Taschen probiert.


In der Diskussion fanden jedoch auch einige, die Chloe wäre ohne Taschen eben keine Chloe mehr. Und die Taschen müssten sein. Sie würden nicht auftragen, sondern - ganz im Gegenteil - von kräftigen Hüften ablenken. Der Betrachter würde dann quasi das "Volumen" den Taschen schulden und nicht den Hüften.


Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, auf welcher Seite der Diskussion ich stehen soll. Vielleicht sind es einfach generell die Kellerfalten, an deren Volumen ich mich nicht so tausendprozentig gewöhnen kann.


Daher ja auch das Experiment mit dem Maß…