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Rosa P - nicht ganz optimal - Mein Kleid Nr. 2

I have a dream..... I still have a dream...

...von einem Kleiderschrank voller bunter Kleider! Das ist meine Hauptmotivation, mich mit dem Nähen auseinanderzusetzen.

Als ich vergangene Woche die liebe Aylin von panilin.blogspot in ihrem farbenfrohen Kleid von Rosa P. gesehen habe, war es endgültig vorbei mit dem Zögern: Das lang bestaunte Buch musste endlich ins Haus und war dank prime - na, ihr wisst schon - auch gleich am nächsten Tag da. Wild entschlossen machte mich an mein 2. Kleid ever:


Die ersten Schnittteile waren schnell abgepaust:

A-Linien-Rock, Wickeloberteil, kurze Ärmel (um 2 cm verlängert), Passe für vorne und hinten - alles nach einigem Zögern in Größe XL.

Zögern wie immer deswegen, weil mir eigentlich vom Brustumfang her Größe L genügen müsste. Jedoch schreit meine Hüfte laut nach XXL.

Als anpassungs-unerfahrene Nähanfängerin habe ich daher einfach mal meinen Mut zusammengenommen und die goldene Mitte gewählt.

Den Rock habe ich vorsichtshalber um 8 cm verlängert, denn auch wenn ich nur 168 cm groß bin, mag ich kaum etwas weniger als meine blanken Knie. Vielleicht trotzdem 2 bis 3 Zentimeter zu lang?


Ich nehme es gleich vorweg: Die Passform ist nicht ganz optimal.

Trotz oder besser gesagt dank meines Übergewichts habe ich aktuell "nur" ein C-Körbchen, sodass ich den Wickel wahrscheinlich ein wenig befestigen werde müssen, sollte ich nicht mal unabsichtlich tiefe Einblicke gewähren wollen. Es sitzt nicht unter den Armen und ist wirkt im ganzen ein wenig zu groß.


Schade nur, dass man sich bei Rosa P nicht auch gleich ihre traumhafte Figur mit zu den Schnittmustern dazu bestellen kann ;-) I have a dream.... Nein, das ist nunmal meine Rückenansicht und ich finde, sie stellt sich in dem Kleidchen ebenfalls ganz passabel dar, auch wenn ein A-Linien-Rock nicht die optimalste Lösung für mich zu sein scheint.

Schade, dass man die interessantesten Oberteile des Buches nur mit dieser Passe nähen kann, die vor allem hinten nicht richtig sitzt und durch ihre Nähte gerade bei größeren Größen weder schmeichelhaft noch bequem ist.

Den grasgrünen Baumwolljersey habe ich für nur rund 6 Euro pro Meter online gekauft und ich muss sagen, er hat sich hervorragend vernähen lassen und es mir als Anfängerin sehr leicht gemacht.

Noch bin ich ja in der "Näh-Grundschule" und teste mich durch die Schnitte. Da möchte ich keine wertigeren Stoffe sinnlos ruinieren. Im besten Fall kommt bei meinen ersten Versuchen etwas enigermaßen Tragbares heraus, wie dieses Rosa P - Kleid. Auch wenn ich selten derart Buntes trage, muss ich zugeben, dass mir die Farben recht gut stehen.


Es ist gewiss nicht der absolute "Burner", jedoch ein willkommenes Gartenkleid für warme Tage. Und ja, ich werde noch einige Kombinationen aus dem Baukasten-Buch von Rosa testen.

Wenn ich die Orthese rund um meinen verletzten Knöchel dann endlich wieder los bin, kann ich euch meine nächsten Kleidchen aus dem Baukasten sicherlich auch Chicer präsentieren. Bis dahin verzeiht ihr mir bitte auch den wenig attraktiven Bildhintergrund.

Und ab mit uns zum MemadeMittwoch, wo uns sicherlich wieder viele Hobbyschneiderinnen an ihren Erfolgen teilhaben lassen. Ich freue mich immer riesig darauf - ihr euch auch?

Lesetipp: Über "ernsthafte" Themen blogge ich mit einem guten Freund seit Kurzem auf diesem Blog. Schaut doch mal vorbei, wir würden uns freuen:




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Neue Wege: Chloé von Pattydoo

Ich bin nicht besonders mutig, du?

Etwas ganz Neues ausprobieren kostet mich daher immer einiges an Überwindung - auch an der Nähmaschine.

Und dann gibt es so Schnitte, von denen ich mir sicher einbilde: "Sehr hübsch! Aber auf keinen Fall was für dich!"

Chloe von Pattydoo war so ein Schnitt! Tulpenrock und Kellerfalten..... oh je!

Wie gut, dass Carina aus der Pattydoo-Gruppe beim großen sozialen Nähwerk immer viel unvoreingenommener an neue Schnitte herangeht.
Vor allem, weil sie ähnliche Proportionen hat wie ich und in der Regel die selbe Größenverteilung näht.

Als sich dann in einer anderen Nähgruppe für große Größen auf derselben Plattform andere kurvige Mädels ebenso selbstbewusst in ihrer neuen Chloe
präsentierten, hab ich's schließlich doch probiert.

Ich liebe zwar meine Ella-Kleider von Pattydoo, aber mir war schon lange mal nach einer ganz anderen Silhouette.

Und hier ist mein erstes Ergebnis:


Das Oberteil habe ich in Größe 44 genäht. Den kurzen Ärmel werde …

Herbstliche "Ella" aus French Terry

Schnittmuster: Ella von Pattydoo
Größe: 44
Änderungen: Rockteil um 8 cm verlängert (Körperhöhe 168 cm), Ärmel auf 3/4 gekürzt
verlinkt zu: Rums

Ganz super im Herbst tragen lässt sich auch meine Ella aus French Terry (Sommersweat) mit Dreiviertelärmeln.
Sie fällt auch mit dem dickeren Material noch schön. Wenn es kälter wird, kombiniere ich sie mit Stiefeln und einem kurzen Jäckchen. So muss ich auch in der kälteren Jahreszeit nicht auf Kleider verzichten.

Bis bald
Eure Quintilia

PS: 
Du steckst gerade in einer Beziehung, die dir alles andere als gut tut und schaffst es nicht, dich zu trennen? Oder du kennst jemandem, dem es genauso geht? Hier mein Lesetipp für Betroffene:

Warum wir uns eher in die Falschen statt die richtigen verlieben


Chloe - mit oder ohne Taschen???

Bei meiner ersten Chloe von Pattydoo wählte ich für den Rockteil eine "großzügige" Größe 46, was vor allem an der "oberen" Hüfte viel zu viel war.
Die Taschen für meinen persönlichen Geschmack zu viel ab und "bollerten". Hier *klick* könnt ihr nochmal nachlesen.

Weil das in meiner Nähgruppe beim großen sozialen Netzwerk viele genauso sahen, habe ich nun mal eine Version ganz ohne Taschen probiert.


In der Diskussion fanden jedoch auch einige, die Chloe wäre ohne Taschen eben keine Chloe mehr. Und die Taschen müssten sein. Sie würden nicht auftragen, sondern - ganz im Gegenteil - von kräftigen Hüften ablenken. Der Betrachter würde dann quasi das "Volumen" den Taschen schulden und nicht den Hüften.


Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, auf welcher Seite der Diskussion ich stehen soll. Vielleicht sind es einfach generell die Kellerfalten, an deren Volumen ich mich nicht so tausendprozentig gewöhnen kann.


Daher ja auch das Experiment mit dem Maß…