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Das Lieblingskind in FrauLuise

Ein Kind zu haben kann ein großer Vorteil sein, wenn man sich - wie ich - gerade das Nähen beibringt. Erstens habe ich dann die Möglichkeit, mich in ein Schnittmuster hineinzuarbeiten ohne dass dabei viel Stoff benötigt wird und zweitens habe ich immer eine Verwendungsmöglichkeit für etwaige Stoffreste.


Seitdem ich vor meiner allerersten FrauLiese den Schnitt (von Schnittreif) erstmal am Lieblingskind erprobt habe, ist dieses absoluter Fan von Wickel-Shirts, was mich einigermaßen in Erstaunen versetzt.

Immerhin sind Wickel nun ein eher feminines Gestaltungsdetail und mit allem Femininen steht meine 10-Jährige eigentlich zur Zeit komplett auf Kriegsfuß.

Obwohl ihre FrauLiese seit ihrer Entstehung im November eigentlich dauernd getragen wird, haben wir noch gar nicht daran gedacht, diese zu fotografieren.


Von meinem Rosa P-Baukastenkleid-Versuch diese Woche ist allerdings gerade so viel Stoff übrig geblieben, dass er für einen ersten Versuch von FrauLuise, der Kurzarmvariante von FrauLiese gereicht hat.

Der Stoff fand geradeso noch Gnade vor den strengen Augen meines Wirbelwinds, also konnte ich mich getrost an die Overlock setzen und ausprobieren.


Der Wickel begeisterte die künftige Trägerin einmal aufs Neue und söhnte sogar mit der Farbe aus ("Grün ist ja eigentlich nicht so meine Farbe, Mama!")

Gedoppelt - wie im Schnittmuster vorgeschlagen - habe ich nicht. Der Jersey ist mit 300 g/m² ohnehin schön fest.


Wie ihr sehen könnt, hat das Top den Alltagstest auch bereits mit Bravour bestanden und wartet nun geduldig auf viele sonnige Tage.


Schnittmuster: FrauLuise von Fritzi/Schnittreif in Größe XS (Das Lieblingskind ist 148 cm groß)

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Neue Wege: Chloé von Pattydoo

Ich bin nicht besonders mutig, du?

Etwas ganz Neues ausprobieren kostet mich daher immer einiges an Überwindung - auch an der Nähmaschine.

Und dann gibt es so Schnitte, von denen ich mir sicher einbilde: "Sehr hübsch! Aber auf keinen Fall was für dich!"

Chloe von Pattydoo war so ein Schnitt! Tulpenrock und Kellerfalten..... oh je!

Wie gut, dass Carina aus der Pattydoo-Gruppe beim großen sozialen Nähwerk immer viel unvoreingenommener an neue Schnitte herangeht.
Vor allem, weil sie ähnliche Proportionen hat wie ich und in der Regel die selbe Größenverteilung näht.

Als sich dann in einer anderen Nähgruppe für große Größen auf derselben Plattform andere kurvige Mädels ebenso selbstbewusst in ihrer neuen Chloe
präsentierten, hab ich's schließlich doch probiert.

Ich liebe zwar meine Ella-Kleider von Pattydoo, aber mir war schon lange mal nach einer ganz anderen Silhouette.

Und hier ist mein erstes Ergebnis:


Das Oberteil habe ich in Größe 44 genäht. Den kurzen Ärmel werde …

Herbstliche "Ella" aus French Terry

Schnittmuster: Ella von Pattydoo
Größe: 44
Änderungen: Rockteil um 8 cm verlängert (Körperhöhe 168 cm), Ärmel auf 3/4 gekürzt
verlinkt zu: Rums

Ganz super im Herbst tragen lässt sich auch meine Ella aus French Terry (Sommersweat) mit Dreiviertelärmeln.
Sie fällt auch mit dem dickeren Material noch schön. Wenn es kälter wird, kombiniere ich sie mit Stiefeln und einem kurzen Jäckchen. So muss ich auch in der kälteren Jahreszeit nicht auf Kleider verzichten.

Bis bald
Eure Quintilia

PS: 
Du steckst gerade in einer Beziehung, die dir alles andere als gut tut und schaffst es nicht, dich zu trennen? Oder du kennst jemandem, dem es genauso geht? Hier mein Lesetipp für Betroffene:

Warum wir uns eher in die Falschen statt die richtigen verlieben


Chloe - mit oder ohne Taschen???

Bei meiner ersten Chloe von Pattydoo wählte ich für den Rockteil eine "großzügige" Größe 46, was vor allem an der "oberen" Hüfte viel zu viel war.
Die Taschen für meinen persönlichen Geschmack zu viel ab und "bollerten". Hier *klick* könnt ihr nochmal nachlesen.

Weil das in meiner Nähgruppe beim großen sozialen Netzwerk viele genauso sahen, habe ich nun mal eine Version ganz ohne Taschen probiert.


In der Diskussion fanden jedoch auch einige, die Chloe wäre ohne Taschen eben keine Chloe mehr. Und die Taschen müssten sein. Sie würden nicht auftragen, sondern - ganz im Gegenteil - von kräftigen Hüften ablenken. Der Betrachter würde dann quasi das "Volumen" den Taschen schulden und nicht den Hüften.


Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, auf welcher Seite der Diskussion ich stehen soll. Vielleicht sind es einfach generell die Kellerfalten, an deren Volumen ich mich nicht so tausendprozentig gewöhnen kann.


Daher ja auch das Experiment mit dem Maß…