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Hallo, hier bin ich!

Wie schön, dass du da bist!

Ich bin seit 2006 alleinerziehende Mama einer Tochter, berufstätig, wohne in Bayern, bin einigermaßen kreativ und vor allem nur....

nearly perfect....!


Mit meiner typischen Birnenfigur habe ich schon seit jeher mit Bekleidung von der Stange so meine Probleme. Durch eine starke Gewichtszunahme in den letzten fünf Jahren und ein ausgeprägtes Lipödem haben sich meine Schwierigkeiten, passende Kleidung zu finden noch verstärkt.

Es ist nicht leicht für mich, mich mit meinen Proportionen abzufinden aber noch schwerer ist es, nichts wirklich Schönes zum Anziehen zu finden. Etwas, in dem ich mich wohler fühlen kann.
Daher mache ich seit einigen Wochen meine ersten Geh-Nähversuche, um mir selber zu einer schönen Garderobe zu verhelfen und dem ewigen Shoppingfrust endlich zu entkommen.


Inspiriert dazu hat mich letztendlich die wundervolle Ella Mara, die ich zufällig im Fernsehen bei Guido Maria Kretschmer's Wettbewerb der Hobbynäherinnen entdeckt habe. Vor allem ihre tollen Kleider haben es mir angetan. Durch sie habe ich zahlreiche weitere Blogs entdeckt, wie zum Beispiel den der unglaublichen, wunderschönen FrauSchnittchen, die ich sowohl für ihren Stil als auch für ihr Selbstbewusstsein unendlich bewundere oder aber den von Meike von crafteln.de, die mir mit "Nählust statt Shoppingfrust" zutiefst aus der Seele spricht.


Es gibt nur zwei größere Probleme: 
Erstens, bin ich nicht halb so mutig wie FrauSchnittchen oder Ella, zweitens: Ich kann (noch) gar nicht wirklich nähen und schon gar keine Schnittmuster anpassen. Letzteres wäre aber dringend nötig, da bei den Schnittmustern logischerweise dieselben Passformprobleme auftauchen wie bei Mode von der Stange.


Nun ja, wir werden sehen.

Machen wir uns also auf den Weg.... Begleitest du mich ein Stück? Ich freu mich darauf!

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Neue Wege: Chloé von Pattydoo

Ich bin nicht besonders mutig, du?

Etwas ganz Neues ausprobieren kostet mich daher immer einiges an Überwindung - auch an der Nähmaschine.

Und dann gibt es so Schnitte, von denen ich mir sicher einbilde: "Sehr hübsch! Aber auf keinen Fall was für dich!"

Chloe von Pattydoo war so ein Schnitt! Tulpenrock und Kellerfalten..... oh je!

Wie gut, dass Carina aus der Pattydoo-Gruppe beim großen sozialen Nähwerk immer viel unvoreingenommener an neue Schnitte herangeht.
Vor allem, weil sie ähnliche Proportionen hat wie ich und in der Regel die selbe Größenverteilung näht.

Als sich dann in einer anderen Nähgruppe für große Größen auf derselben Plattform andere kurvige Mädels ebenso selbstbewusst in ihrer neuen Chloe
präsentierten, hab ich's schließlich doch probiert.

Ich liebe zwar meine Ella-Kleider von Pattydoo, aber mir war schon lange mal nach einer ganz anderen Silhouette.

Und hier ist mein erstes Ergebnis:


Das Oberteil habe ich in Größe 44 genäht. Den kurzen Ärmel werde …

Herbstliche "Ella" aus French Terry

Schnittmuster: Ella von Pattydoo
Größe: 44
Änderungen: Rockteil um 8 cm verlängert (Körperhöhe 168 cm), Ärmel auf 3/4 gekürzt
verlinkt zu: Rums

Ganz super im Herbst tragen lässt sich auch meine Ella aus French Terry (Sommersweat) mit Dreiviertelärmeln.
Sie fällt auch mit dem dickeren Material noch schön. Wenn es kälter wird, kombiniere ich sie mit Stiefeln und einem kurzen Jäckchen. So muss ich auch in der kälteren Jahreszeit nicht auf Kleider verzichten.

Bis bald
Eure Quintilia

PS: 
Du steckst gerade in einer Beziehung, die dir alles andere als gut tut und schaffst es nicht, dich zu trennen? Oder du kennst jemandem, dem es genauso geht? Hier mein Lesetipp für Betroffene:

Warum wir uns eher in die Falschen statt die richtigen verlieben


Chloe - mit oder ohne Taschen???

Bei meiner ersten Chloe von Pattydoo wählte ich für den Rockteil eine "großzügige" Größe 46, was vor allem an der "oberen" Hüfte viel zu viel war.
Die Taschen für meinen persönlichen Geschmack zu viel ab und "bollerten". Hier *klick* könnt ihr nochmal nachlesen.

Weil das in meiner Nähgruppe beim großen sozialen Netzwerk viele genauso sahen, habe ich nun mal eine Version ganz ohne Taschen probiert.


In der Diskussion fanden jedoch auch einige, die Chloe wäre ohne Taschen eben keine Chloe mehr. Und die Taschen müssten sein. Sie würden nicht auftragen, sondern - ganz im Gegenteil - von kräftigen Hüften ablenken. Der Betrachter würde dann quasi das "Volumen" den Taschen schulden und nicht den Hüften.


Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, auf welcher Seite der Diskussion ich stehen soll. Vielleicht sind es einfach generell die Kellerfalten, an deren Volumen ich mich nicht so tausendprozentig gewöhnen kann.


Daher ja auch das Experiment mit dem Maß…